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Verpackungsregister

Das Verpackungsgesetz (VerpackG) hat ab dem 1. Januar 2019 das seit 1991 geltende Verpackungsgesetz (VerpackV) abgelöst. Mit der Verordnung wurde die Verantwortung für die Entsorgung bestimmter Materialien nicht den Kommunalbehörden, sondern der Industrie übertragen, damit Hersteller und Vertreiber von Verpackungsmaterial an den Entsorgungskosten beteiligt werden. Es wurde ein 'Duales System' geschaffen, erkennbar am Grünen Punkt.

Ziel die alte Verordnung durch das Verpackungsgesetz (VerpackG) zu ersetzen war es, den Verpackungsabfall so weit wie möglich zu reduzieren und sicherzustellen, dass die Unternehmen einen Beitrag zu den Umweltkosten leisten, die sie bereits hätten leisten sollen, in Wirklichkeit aber nur wenige getan haben. Gemäß dem VerpackG müssen Sie sich als Händler registrieren, bevor Sie Verpackungsmaterial nach Deutschland einführen können.

Eine der wichtigsten Pflichten für betroffene Händler ist die Registrierung im Zentralregister für Verpackungen (ZSVR). Der Händler muss außerdem an einem „dualen System“ in Deutschland teilnehmen und jedes Verpackungsstück, das nach Deutschland versendet wird, vorlizenzieren.

Online-Händler mit Sitz in Europa oder im Ausland, die ihre Waren an Verbraucher in Deutschland versenden, müssen sicherstellen, dass sie die gesetzlichen Bestimmungen einhalten. Denn das neue Verpackungsgesetz gilt ausdrücklich auch für internationale Einzelhändler, die ihre Waren in Verkaufsverpackungen nach Deutschland verkaufen wollen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.verpackungsregister.org/

Produkte, die ab 2021 europaweit verboten werden

Nach Zahlen der Europäischen Kommission sind mehr als 80% aller Abfälle im Meer aus Kunststoff hergestellt, mit 70% davon von zehn Einwegkunststoffprodukten, sowie verlorene oder aufgegebene Fischereigeschirr.

Das Europäische Parlament hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, um dieses Problem anzugehen. Unter der “Single Use” Kunststoffrichtlinie werden die folgenden Produkte in der EU ab 2021 verboten werden:

  • Einweg-Kunststoff-Besteck (Messer, Gabeln, Löffel und Stäbchen)

  • Einweg-Kunststoffteller

  • Plastiktrinkhalme

  • Einweg-Kunststoff-Getränk Rührstäbe

  • Wattestäbchen-Sticks aus Kunststoff

  • Plastikballonstäbe 

  • Lebensmittelbehälter und -becher aus expandiertem Polystyrol 

  • Alle Produkte aus oxo-abbaubaren-Kunststoff

Ziel dieses Verbots ist es, die Menge der Abfälle, die durch die zehn am häufigsten an EU-Stränden vorkommenden Einweg-Kunststoffprodukte verursacht werden, mehr als zu halbieren und bis 2030 Umweltschäden in Höhe von voraussichtlich 22 Mrd. EUR einzusparen.

Turtle eating plastic drinking straw

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