Nachhaltigkeit

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Die pack-it-eco Nachhaltigkeit

 

Wir bei pack-it-eco wollen die Umwelt schonen. Denn unter dem stetig steigenden Bedarf an Rohstoffen, Land und Frischwasser leidet unser Planet. Die Folgen sind globale Umweltkatastrophen, steigende Temperaturen, Bodendegradierung und der Verlust unserer Biodiversität.

Aus diesem Grund haben wir uns mit pack-it-eco zum Ziel gemacht durch unser Fachwissen und Engagement der Umwelt Gutes zu tun. Dabei ist es uns wichtig ganzheitlich zu denken. Wir sind nicht nur ein klimaneutrales Unternehmen, das umweltfreundliche Produkte verkauft. Bei uns steht ökologische Nachhaltigkeit immer auch im Einklang mit wirtschaftlichen und sozialen Interessen - gemäß der Triple Bottom Line. 

Konkret heißt das, dass wir bei der Auswahl unserer Produkte nicht nur auf die Ökobilanz achten, sondern auch die Produzenten und Hersteller unter die Lupe nehmen. Nur die nachhaltigsten und fairsten Produkte schaffen es in unseren Shop. Dafür haben wir folgende Richtlinien: 

  • Woher kommen die Rohstoffe? 
  • Wie und wo werden diese verarbeitet & hergestellt?
  • Wie nachhaltig ist der Produktionsbetrieb?
  • Wie sind die Lieferketten und wie wird transportiert?
  • Wie nachhaltig ist das Lebensende des Produktes?
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    Unsere Produkte erfüllen folgende Kriterien: 

     

     

     

     

    Ein Bild, das Schild, dunkel, Straße, Ende enthält.  Automatisch generierte Beschreibung

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    1. Nachwachsende Rohstoffe

    Das sind organische Rohstoffe, die aus der Land- und Forstwirtschaft kommen. Das können angebaute Flächen sein, aber auch Biomasse aus organischen Abfallstoffen. Im Gegensatz zu erdöl-basierten Materialien, sind Materialien auf Basis nachwachsender Rohstoffe CO2 neutral. 

     

    2. Ressourceneffizienz

    Sowohl beim Material als auch bei der Produktion achten wir auf Ressourceneffizienz. Bei der Auswahl unserer Lieferanten bevorzugen wir Unternehmen, die ein aktives Nachhaltigkeitsmanagement betreiben und bestrebt sind, sich darin ständig zu verbessern.

     

    3. Biobasiert und kompostierbar

    Die bei pack-it-eco angebotenen Einwegprodukte bestehen zum größten Teil aus nachwachsenden Rohstoffen. Einige unserer Produkte sind durch DINCERTCO oder TÜV Austria (früher Vincotte) nach EN 13432 zertifiziert und entweder heim- oder industriell kompostierbar.  Produkte, die nicht 100% biobasiert, dafür aber heim-kompostierbar sind, akzeptieren wir ebenso, da es uns auf die Schließung des Produktkreislaufes ankommt.

     

    4. Faire Arbeitsbedingungen

    Wir achten durch anerkannte Nachweise wie zum Beispiel SA 8000 darauf, dass faire Arbeitsbedingungen herrschen und diese sozialverträglich sind.

     

    5. Recyclingfähigkeit

    Die Recyclingfähigkeit eines Produktes sicherzustellen ist ein wichtiges ECO Design Element. Darauf zu achten ist für uns unabdingbar, da wir sonst keinen Kreislauf für das Produkt am Ende seiner Lebensphase ermöglichen können.

     

    6. Regionalität 

    Durch die Kennzeichnung unsere Produkte ist das Ursprungsland des Rohstoffes und der Produktion erkennbar. Wir suchen bevorzugt regionale, europäische Lieferanten. Damit können wir kurze Lieferwege anbieten und so das Transportvolumen auf ein nötiges Maß reduzieren.

     

    7. Zertifizierung

    Damit nachhaltiger Anbau und Verarbeitung durch unsere Lieferanten sichergestellt ist, kontrollieren wir die dafür notwendigen Zertifikate. Diese sind zum Beispiel: FSC®, PEFC, Kompostierbarkeit, GMO freie Roh- und Zusatzstoffe, PFOS frei, EU Timber Regulation 995/2010, etc.

     

    8. Qualitätssystem & Management

    Unser Qualitäts-Management-System sichert die Erfassung und Archivierung aller gesetzlich notwendigen Nachweise für unsere Produkte. Dies betrifft, u.a. die Regulierung für Materialien in Kontakt mit Lebensmitteln, CE Kennzeichnung, Konformitätserklärungen frei von schädlichen Inhaltsstoffen, BPA, PFOS, etc.

     

    9. Mehrweg = Wiederverwendbar

    Das Angebot von Mehrweg-Lösungen ist uns ein großes Anliegen. Wir wählen biobasierte Materialien aus, die langlebig und recyclingfähig sind. Mehrwegprodukte setzen wir dort ein, wo sie gegenüber Einwegprodukten ökologisch sinnvoller sind. 

     

    Mehr Informationen zu der Nachhaltigkeit unserer Produkte finden Sie in bei den Ökobilanzen, dem Materialguide und der Nachhaltigkeitsbewertung. Sollten Fragen offen bleiben, chatten Sie mit uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

     

    Ökobilanzen der pack-it-eco Materialien

    Unsere Produkte wählen wir sorgfältig aus. Dabei achten wir natürlich auf die Funktionalität und Qualität der Produkte, aber auch auf die Ökobilanzen der verwendeten Materialien. Besonders wichtig ist uns dabei, wie recyclingfähig und kompostierbar die verwendeten Materialien sind und wie viel CO2 Emissionen bei der Produktion ausgestossen werden.

    Damit Sie sich auch ein Bild von den Ökobilanzen der Materialien und Ihren zukünftigen Produkte machen können, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Bei zusätzlichen Fragen, helfen wir Ihnen gerne in unserem pack-it-eco Chat weiter! 

    Recyclingfähigkeit von Materialien

    Besonders recyclingfähig sind Materialien wie ungestrichene (unbehandelte) Papiere und Biokunststoffe (bioPE & rPE, bioPP & rPP, bio PT &rPT). 

    Recycling_Strahl_Uebersicht_pack_it_eco

    Materialien für die Kompostierung

    Bei der Kompostierbarkeit von Materialien wird zwischen industrieller Kompostierbarkeit und gewöhnlicher in der Natur vorzufindenden Kompostierbarkeit differenziert. Dabei wird ungestrichenes Papier, Palmblattt und Materialien aus Pflanzenstärke besonders leicht kompostiert. 

     

    Kompostierung_Stahl_Uebersicht_pack_it_eco

    CO2-Fußabdruck von Materialien

    Besonders emissionsschonend sind die Materialien Bagasse (Zuckerrohr), Glas und Birkenholz. Materialien wie gewöhnliche Kunststoffe (PE, PET, PP, PS) bieten wir aufgrund des hohen Emissionsausstoßes nicht auf pack-it-eco an. 

     

     

     

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    hand with leaf

    Materialguide

     

    Bei der Auswahl unserer Produkte hat die hohe Funktionalität und Qualität erste Priorität. Damit Sie die richtigen Produkte für Ihren Betrieb finden, haben wir hier die häufigsten pack-it-eco Materialen zusammengefasst und in Bezug auf ihre Funktionalität bewertet.

    Bei detaillierteren Fragen zur Nachhaltigkeit oder zum Verwendungszweck kontaktieren Sie uns gerne über den pack-it-eco Chat. Wir helfen gerne!


    Papier

    Es gibt rund 3000 Papiersorten, die nach ihrem Einsatzzweck in vier Hauptgruppen eingeteilt werden können: grafische Papiere (Druck- und Schreibpapiere), Verpackungspapiere und -karton, Hygienepapiere (z. B. ToilettenpapierPapiertaschentücher) sowie die vielfältigen technischen Papiere und Spezialpapiere (z. B. FilterpapiereZigarettenpapierBanknotenpapier).

     

    Der Rohstoff sind alle cellulosehaltigen Stoffe, welche grundsätzlich zur Papierherstellung geeignet sind. Papier aus nachwachsenden Nadel- oder Laubhölzern kommen meist aus Nordeuropa. Es gibt die sogenannten Holz-freien Rohstoffe (wood free) wie Hanf (Südeuropa), Eukalyptus (Südamerika, China), Bambus (Asien) Reis- oder Weizenstroh (Europa & Asien), welche mehr in Europa angeboten werden.

    Wir unterscheiden zwischen Primärfaserstoffen,und dem Sekundärfaserstoff (Recyclingstoff) aus dem Altpapier hergestellte wird. Weiterhin geben wir an, ob es sich bei den Produkten um gebleichte oder ungebleichtes Material handelt.

    Grafisches Papierlink zu Artikeln

    Grafische Papiere als Druck – und Schreibpapiere können mit einem hohen Weissegrad aus Altpapier hergestellt werden. Ein Unterschied zu Papieren aus Primären Zellstoff ist hier mit dem Auge nicht sichtbar, daher stellt unser Portfolio zu 100% grafisches Papier für den Drucker und Kopierer auf Recyclingbasis. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden welche Art der Bedruckung sie haben: Laser, Tintenstrahler, etc.

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    Karton

    Hierunter versteht man zum einen den Packstoff (Werkstoff) Karton als auch die Kartonage (eine Verpackung aus diesem Material).

    Karton ist ein aus ZellstoffHolzschliff und Altpapier hergestellter Werkstoff. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Papier mit einer größeren Dicke. Die Grammatur von Karton beträgt zwischen 150 und 600 g/m², sodass der Werkstoff sowohl in den Bereich der Papiere wie auch den der Pappen reicht.

     

    Wie bei Papier gibt es auch hier ‘baum-freie’ Materialien. So gibt es Bambuskarton, welches auss der Zellulose der Bambusfasern hergestellt wird.

    Beschichtet mit PLA, einem biobasierten, bioabbaubarem Kunsstofft sind die Produkte: Bambuskarton mit abbaubarem biofilm gut resistent gegenüber Fett und Feuchtigkeit.

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    Bagasse - Pflanzliche Fasern

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    Biobasierter Kunststoff

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    Wellpappe

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    Naturmaterialien

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    Pflanzliche Fasern

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    Holz

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    Zellstoff

    Cellulosehydrat

    Cellulosederivat

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    Biozertifizierte Wasch- & Reinigungsmittel

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    Kunststoff


    Bald werden Sie hier Informationen bezüglich unserer Nachhaltigkeitsbewertung finden. Wir werden Ihnen hier Informationen bezüglich unseres Lieferanten-Prozesses bereitstellen sowie unsere Bewertung zu Produktlebenszyklen, um noch mehr Transparenz zu ermöglichen.

    Wir sind ein klimaneutrales Unternehmen

    Wir unterstützen das Klimaschutzprojekt von April Salumei, Papua-Neuguinea, mit der Klimaneutralität unseres Unternehmens. Wir tragen auch dazu bei, die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, beispielsweise die Bekämpfung der Armut und die Verbesserung der Lebensbedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern (mehr zu den SDGs hier

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    Wir übernehmen Verantwortung für den Klimaschutz und betonen unser Engagement für Nachhaltigkeit, indem wir die Emissionen unseres Unternehmens kompensieren. Das Label „klimaneutral“ und unser Zertifikat mit ID-Nummer sorgen für Transparenz: Sie können die Kompensation von CO2-Emissionen anhand der ID überprüfen und Informationen zum Klimaschutzprojekt finden Sie hier.

    Dieses TÜV Austria zertifizierte Verfahren von ClimatePartner steht für Sicherheit und Glaubwürdigkeit im Klimaschutz.

    Wir sind Mitglied der Leaders for Climate Action!


     

    Über 100 Digital Entrepreneurs in Deutschland haben im August 2019 die Initiative Leaders for Climate Action ins Leben gerufen. Sie setzt sich aus Gründern und Geschäftsführern von Start-ups, Unternehmen und Agenturen zusammen und ist entschlossen, die Klimakrise durch eigenes Handeln und klare Forderungen für eine nachhaltige Zukunft zu bewältigen. Sie möchten mehr über die Leaders for Climate Action erfahren? Dann klicken Sie hier. Oder direkt zur Anmeldung.

    Leitfaden: CO2-Reduktion für Unternehmen finden Sie hier.

    Leitfaden: Informationen rund um die CO2-Kompensation finden Sie hier.

     

    Informationen zum CO2-Ausgleich

    Klimaschutzprojekte reduzieren nachweislich Treibhausgase und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Sie fördern auch die nachhaltige Entwicklung in den Projektländern. Die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sind ein weltweit anerkannter Maßstab für die Messung dieser positiven Effekte.

    Neben der Emissionsreduzierung müssen alle Klimaschutzprojekte vier grundlegende Kriterien erfüllen: Zusätzlichkeit, Ausschluss von Doppelzählungen, Beständigkeit und regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Dritte.

    Um die Einhaltung der Kriterien zu überprüfen, werden die Projekte nach strengen Kriterien zertifiziert und geprüft, beispielsweise nach dem Gold Standard oder dem Verified Carbon Standard (VCS). Dies sichert und bestätigt regelmäßig die Auswirkungen der Projekte auf die Emissionsreduzierung. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, dass es sich bei den Projekten tatsächlich um zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen handelt und der Beitrag zur CO2-Reduktion in der Atmosphäre eindeutig messbar ist. 

    Weitere Informationen zur Zusammenarbeit mit ClimatePartner finden Sie hier.

    Zur Berechnung von Ihren CO2-Emissionen klicken Sie hier.

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    Zusammenarbeit mit EcoMatcher

    Mit unserem Partner EcoMatcher pflanzen wir Bäume auf der ganzen Welt. Warum ist Bäume pflanzen so wichtig? Neben ganz vielen guten Gründen, wie beispielsweise der Produktion von Sauerstoff, den wir Menschen zum Leben brauchen, binden Bäume auch Kohlenstoffe und bremsen so den Klimawandel.

    Wir verstärken damit unseren Einfluss auf die Umwelt und tragen weiter zu den United Nations Sustainable Development Goals 15 (Life on Land), 13 (Climate Action) und 10 (Reduce Inequalities) bei.

    Mehr Informationen zu EcoMatcher finden Sie hier.

    Forest Protection Project

    Als die Regierung von Papua-Neuguinea den Urwald von April Salumei zur Entwaldung und industriellen Nutzung genehmigte, erkannten die Menschen in der Region, dass ihre Existenz bedroht war. Als sie sich zusammenschlossen, kämpften sie darum, ihren Wald vor der Zerstörung zu schützen. Sie schützen jetzt ein großes Gebiet unberührter Regenwälder sowie die darin enthaltenen wild lebenden Tiere und Pflanzen und erhalten eine wichtige Kohlenstoffsenke aufrecht.

    Das Projekt hat nicht nur dazu beigetragen, dass ihre Kinder zur Schule gehen konnten, Erwachsene Arbeit in kleinen Unternehmen fanden und Kranke in einem nahe gelegenen Gesundheitszentrum behandelt wurden. Diese neuen Vorteile sind unmittelbar auf die Finanzierung aus dem Klimaschutzprojekt zurückzuführen.

    Weitere Infos über dieses Projekt finden Sie hier.

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    Ecolabel

    Ecolabel werden von unabhängigen Dritten vergeben. Produzenten können sich freiwillig dazu entschließen ihre Produkte zertifizieren zu lassen. Damit zeigen Sie, dass ihre Produkte die Kriterien und Standards erfüllen. 

    Mittlerweile gibt es allerdings Unmengen an Umweltzeichen. Damit Sie wissen, welche Umweltzeichen vertrauenswürdig sind, haben wir Ihnen die Relevantesten zusammengefasst. Dabei handelt es sich um Umweltzeichen, auf die wir auch bei pack-it-eco Wert legen. 

    Description

    EU Ecolabel

    Das EU-Umweltzeichen garantiert, dass grafische Papiere, Hygienepapier und andere Papierprodukte umweltfreundlich hergestellt werden. Bestimmte giftige Chemikalien sind verboten und mindestens 70% der im Produkt verwendeten Fasern müssen aus recyceltem Material stammen oder aus Holz aus nachhaltigem Anbau, das von einer unabhängigen Organisation, wie dem Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert wurde.

    Hier können Sie mehr zum EU-Umweltzeichen erfahren und darüber, wie Sie sich zertifizieren lassen können.

    The Austrian Ecolabel for Products

    Die Produkte und/oder Dienstleistungen, für welche Richtlinien erstellt wurden, unterliegen einer ganzheitlichen Betrachtung. Es werden entsprechend nicht nur die Umweltauswirkungen der Nutzung des Produktes oder der Dienstleistung betrachtet, sondern auch die des Produktionsprozesses und der Entsorgung (“Lifecycle”); außerdem werden Qualität und Nutzbarkeit miteinbezogen. Die nachfolgenden Punkte stellen die Basis für die Bewertung der Umweltverträglichkeit eines Produkts:

    • Verbrauch von Rohstoffen und Energie

    • Toxizität der Inhaltsstoffe

    • Emissionen (z.B. Abgase, Abwässer, Lärm)

    • Entsorgung/Recycling (Abfall, Wiederverwertbarkeit)

    • Verpackung

    • Vertrieb und Transport (wenn zutreffend)

    • Qualität, Sicherheit, Langlebigkeit, Reparierbarkeit.

    Erfahren Sie hier mehr über das österreichische Umweltzeichen und darüber, wie Sie sich zertifizieren lassen können.

    PEFC

    Das Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC, ein Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen) ist ein internationales Waldzertifizierungssystem. Nach eigenen Angaben ist es die weltweit größte unabhängige Organisation zur Sicherstellung und kontinuierlichen Verbesserung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, die ökologische, soziale und ökonomische Standards gewährleisten soll. In 53 Ländern gibt es Vergabestandards und Zertifizierungsorganisationen. Diesen übergeordnet ist der Verein PEFC Council (PEFC International) mit Sitz in Genf (CH).

    PEFC basiert inhaltlich auf den Vereinbarungen, die durch die Europäischen Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa festgelegt wurden, und ist gegen Ende der 1990er Jahre vor allem aufgrund der Initiative von Vertretern der Forst- und Holzwirtschaft wie dem Deutschen Forstwirtschaftsrat gegründet worden. 

     

     

    Nordic Swan Ecolabel

    Garantiert, dass Produkte zu einem Großteil aus bio-basierten Materialien oder wiederverwertetem Plastik bestehen, so dass Auswirkungen des Produktes auf das Klima minimiert werden. Ein weiterer Faktor ist ein Produktdesign, dass auf Wiederverwertbarkeit ausgerichtet ist. Produkte unterliegen strengen Anforderungen hinsichtlich der Umweltauswirkungen, Qualität und Langlebigkeit über ihren gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Relevant für Einwegprodukte im Lebensmittelbereich.

     

    Erfahren Sie hier mehr über das Umweltzeichen Nordic Swan und darüber, wie Sie sich zertifizieren lassen können

    Biobased Content Certification Scheme

    Die europäischen Norm EN 16785-1 zertifizierte Produkte bzgl. des biobasierten Anteils. Die Zertifikate werden in einem öffentlich zugänglichen Register aufgeführt, sodass die Daten über den biobasierten Anteil Geschäfts- und Endkunden zur Verfügung stehen. Das europäische Zertifizierungsprogramm fördert biobasierte Produkte, wie auch die gesamte biobasierte Industrie.

     

    Erfahren Sie hier mehr über das Umweltzeichen Nordic Swan und darüber, wie Sie sich zertifizieren lassen können

     

    Blue Angel

    Der Blaue Engel ist seit 1978 das Umweltzeichen der Bundesregierung von Deutschland. Der Blaue Engel definiert hohe Standards für umweltfreundliche Produkte und hat sich in den letzen 40 Jahren als zuverlässiger Wegweiser für einen nachhaltigeren Konsum bewährt. Das Zeichen garantiert die Qualität (Lauffähigkeit und Archivierbarkeit), einen Anteil von 100% wiederverwerteten Fasern und den Verzicht auf schädliche Chemikalien im Herstellungsprozess.

     

     

    Erfahren Sie hier mehr über das Umweltzeichen Blauer Engel und darüber, wie Sie sich zertifizieren lassen können.

     

     

     

    FSC

    Die FSC-Kennzeichen auf Holz- und Papierprodukten stehen weltweit für Transparenz und Glaubwürdigkeit. Sie gewährleisten, dass Menschen und Natur fair und verantwortungsvoll behandelt werden und sind weltweit auf einer stetig wachsenden Produktpalette zu finden.

    Hinter dem FSC-Label steckt ein durchgängig zuverlässiger Prozess: Es wurden zehn Prinzipien und 56 Indikatoren entwickelt, auf denen die weltweit gültigen FSC-Standards zur Waldbewirtschaftung basieren. Wälder, die nach diesen Standards bewirtschaftet werden, können das FSC-Zertifikat erwerben. Verbraucher, die FSC-Produkte kaufen, leisten einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder auf der ganzen Welt.

    FSC Recycled  FSC Mix FSC 100%
    FSC recycelt

     

    FSC MIX Logo

     

    FSC 100%

     

    Das FSC Recycled-Kennzeichen steht für Produkte, die ausschließlich Recyclingmaterial beinhalten.

     

     

     

     

     


    Der Text im Kennzeichen lautet: „(Produkttyp) aus Recyclingmaterial.“

    Bei der Produktion wurden sowohl Materialien aus FSC-zertifizierten Wäldern und/oder Recyclingmaterial als auch Material aus kontrollierten Quellen verwendet. FSC-zertifiziertes oder Post-Consumer-Recycling Material wird dabei entweder zu mindestens 70% eingesetzt oder es wird eine mindestens äquivalente Menge im Produktionsprozess verwendet, um die gekennzeichneten Waren herzustellen.

    Der Text im Kennzeichen lautet: „(Produkttyp) aus verantwortungsvollen Quellen“.

    Das 100%-Kennzeichen steht für Produkte, deren Material vollständig aus FSC-zertifizierten Wäldern stammt. Dieses Kennzeichen kommt aus produktionstechnischen Gründen bei Papier-, Pappe-, Karton- und Holzwerkstoffen sehr selten vor.

     

     

     

    Der Text im Kennzeichen lautet: „(Produkttyp) aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern“.

     

    Datenbank Zertifikatssuche

     

    Einweg-Plastik-Verbot

     

     

     

    Ab wann gilt das Verbot?


    In weniger als einem Monat, ab dem 3. Juli werden einige Einweg-Verpackungen aus Kunststoff verboten.



    Was steckt hinter dem Plastik-Verbot?


    2019 trat die Regelung „über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt“ in Kraft. Unter der SUPD „Single-Use-Plastics“ Directive wurde ein Aktionsplan der EU für die Kreislaufwirtschaft entwickelt.
    Die Auswahl der Produkte, die verboten und gekennzeichnet werden, fand durch Müllzählungen an europäischen Stränden statt.



    Welche Artikel betrifft das Verbot?
     

    • Einweg-Teller, die entweder vollständig aus Kunststoff sind oder eine entsprechende Beschichtung haben.
    • Einweg-Besteck und Rührstäbchen aus Kunststoff und biobasierten Kunststoff (PE, CPLA*, und ähnliche).
    • Trinkhalme aus Kunststoff und biobasierten Kunststoff (PE, PLA, CPLA und ähnliche).
    • Lebensmittelbehälter aus EPS (expandiertes Polystyrol).

    Restbestände dürfen verbraucht werden.



    Und was ist mit Kaffeebechern?
     

    Wichtig! Trinkbecher für Heiß- und Kaltgetränke sind von der Regelung ausgenommen, da es hierfür noch keine Ersatzprodukte gibt, die ohne Kunstoffbeschichtung auskommen. Daher dürfen nach wie vor Kunststoff-Becher und Kartonbecher mit Kunststoffbeschichtung auf den Markt gebracht werden. Allerdings mit einer Kennzeichnung.



    Welche Alternativen gibt es?
     

    Für Strohhalme kann Weizenstroh, das wild wächst und nicht angebaut wird eingesetzt werden. Oder Papier mit Stärke-Zusätzen.
    Besteck wird aus FSC zertifiziertem Holz hergestellt - mit oder ohne Caranabaumwachs-Beschichtung.
    Bei Tellern kommt z.B. Karton zum Einsatz. Es ist fettbeständig und hält auch einer gewissen Feuchtigkeit stand. Dabei sind die Teller recyclingfähig.
    Weitere Informationen zu unseren Materialien finden Sie in unserem Materialguide.



    Sind die Produkte von pack-it-eco SUP konform?
     

    Ja!
    Wir nehmen die Materialien CPLA und PLA der betroffenen Artikel aus unserem Sortiment. Diese können nicht mehr bestellt werden. Somit sind Sie mit unseren Produkte richtig gerüstet.
    Wissenswert: CPLA Besteck kann teilweise als Mehrwegbesteck verkauft werden, sofern ein Nachweis erbracht worden ist, dass diese mindestens 40x in der Spülmaschine gewaschen werden konnten. Wir haben kein CPLA Besteck in unserem Produktportfolio.

    Warum?
    Wir haben uns entschieden kein CPLA Besteck aufzunehmen, da der Verwender den Unterschied zwischen Einweg- und Mehrweggebrauch nicht eindeutig erkennen kann und daher ein vermeintlicher Eintrag in die Umwelt nicht ausgeschlossen werden kann.
    Hier finden Sie unsere nachhaltigen Produkte, mit denen Sie richtig liegen:

    trinkhalme

    Trinkhalme aus Weizen-Stroh, Gras oder Papier

    Zu den Produkten

    trinkhalme

    Holz Besteck

    Zu den Produkten

    trinkhalme

    Rührstäbchen aus Holz

    Zu den Produkten

    trinkhalme

    Teller aus Papier, Bagasse, Palmblatt, Zuckerrohr

    Zu den Produkten

    Was bedeutet die Kennzeichnungspflicht?
     

    Die Kennzeichnungspflicht betrifft Produkte, für die es noch keine sinnvollen, nachhaltigen Alternativen gibt. Dennoch sollen die Konsumenten sensibilisiert und darauf aufmerksam gemacht werden, dass diese Produkte nicht in die Umwelt gehören. Unter der Kennzeichnungspflicht laufen dann etwa Einweg-Getränkebecher aus konventionellem und biobasiertem Kunststoff (auch wenn es nur die Beschichtung betrifft).



    Warum wir das unterstützen?
     

    Kunststoff wird zunehmend in kurzlebigen Produkten verarbeitet, wobei der gesamte Kreislauf ineffizient und linear ist, sodass eine Wiederverwendung/ kosteneffizientes Recycling beinahe ausgeschlossen ist. Die „europäische Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft“ soll die Umwelt, insbesondere die Meeresumwelt schützen.



    Wie geht es weiter?
     

    Ab dem 01. Januar 2022 werden auch einige Tragetaschen aus konventionellem und biobasiertem Kunststoff verboten (Stärke zwischen 15 und 49 µm, Stärke bis 14 µm nur aus hygienischen Gründen oder zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bleiben bestehen).
    Bis 2027 soll die Richtlinie von der Europäischen Union evaluiert und ggfs. überarbeitet werden.

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